Jean-Guihen Queyras. Alexandre Tharaud
Brahms: von der Gambe aus…

Jean-Guihen Queyras und Alexandre Tharaud bilden seit Jahren ein delikates, „aristokratisches“ Duo, das sich mit viel Elan und Feingefühl der Kammermusik vom Barock bis zur Gegenwart widmet. Auf ihrem aktuellen Album und auch hier spielen sie einige Stücke von Marin Marais, dem großen Gambenvirtuosen am Hof Ludwigs XIV. Ihre eigenen Transkriptionen für Cello und Klavier lassen diese alte Musik faszinierend vital und modern klingen. Auf die eingängig-unbeschwerte D-Dur-Sonatine des 20-jährigen Schubert lassen die beiden französischen Interpreten zuletzt die gewichtige zweite Cellosonate von Brahms folgen, welche sie selbstredend von jeglichem überschwänglichen Pathos befreien.

18.30 Uhr Festivalzentrum
Notenschlüssel: Konzerteinführung mit Marcus Imbsweiler und Jean-Guihen Queyras (ermöglicht durch den Freundeskreis Heidelberger Frühling e.V.)


Jean-Guihen Queyras

Violoncello

Alexandre Tharaud

Klavier


Marin Marais
Suite Nr. 1 a-Moll aus „Pièces de viole, Livre III“
Prélude (Pièces de viole, Livre II)
Sarabande (Pièces de viole, Livre II)
„Les folies d Espagne“ (Variationen)

Franz Schubert
Sonatine D-Dur, D 384 op. posth. 137

Johannes Brahms
Sonate Nr. 2 für Violoncello und Klavier F-Dur op. 99